Was ist HSDPA?

Was ist HSDPA?

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist ein UMTS-Übertragungsverfahren, das die Downloadgeschwindigkeit des mobilen Internets um ein Vielfaches des normalen UMTS-Tempos beschleunigt. Bis auf E-Plus und BASE haben alle Netzbetreiber den Download-Turbo in ihre Netze integriert. So surfen Kunden von T-Mobile, Vodafone und o2 mittlerweile an den meisten Stellen mit DSL-ähnlichen 3,6 Mbit/s, häufig sogar schon mit 7,2 Mbit/s.

Was sind die Vorteile von HSDPA?

Der wesentliche Gewinn durch HSDPA besteht natürlich in den deutlich höheren Verbindungsgeschwindigkeiten. Die ersten HSDPA-Endgeräte, die am Markt erhältlich waren, übertrugen im Downlink 1,8 Mbit/s. „Downlink“ bezeichnet dabei die Übertragung vom Mobilfunknetz zum Mobiltelefon. Üblich sind heute bei aktuellen Geräten Datenraten von 3,6 Mbit/s bzw. 7,2 Mbit/s.

Schnellerer Datenversand, bessere Kapazitäts-Ausnutzung

Daneben hat der UMTS-Turbo HSPA jedoch noch eine Reihe weitere Vorteile für den Endnutzer. Mit HSPA können man nicht nur schneller Dateien aus dem Internet herunterladen (HSDPA), sondern auch schneller Daten versenden (HSUPA). Das kann sich dann lohnen, wenn man häufig geschäftlich unterwegs ist und dabei sehr oft E-Mails mit großen Anhängen verschicken oder größere Datenmengen auf einen Server übertragen muss. HSUPA steigert die Upload-Geschwindigkeit von 64 kbit/s auf bis zu 2 Mbit/s. Neben schnelleren Datenraten sorgt HSPA auch dafür, dass der gleichzeitige Zugriff mehrerer Nutzer auf eine UMTS-Zelle besser organisiert wird. Das heißt: Mehr Teilnehmer können gleichzeitig mit hohen Datenraten online sein.

Was sind die Voraussetzungen zur Nutzung von HSDPA und HSUPA?

Zur Nutzung von HSDPA benötigt man eine HSPA-fähige Notebookkarte oder ein entsprechendes Handy. Heute sind schon diverse HSDPA-fähige Surfsticks und Handys im Handel erhältlich. Auch die Unterstützung von HSUPA wird ständig weiter zunehmen.